Spaziergänge mit dem Hund im Winter – wie sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Haustier wohlfühlt?
Lernen Sie die 5 wichtigsten Regeln!
Jeder Tierhalter sollte wissen, wie er bei Winterspaziergängen für das Wohlbefinden und die Gesundheit seines Haustiers sorgen kann. Hundekleidung? Pfotenbalsam? Wir sagen Ihnen, was Sie bei der Vorbereitung auf einen Winterspaziergang beachten müssen!
Nicht jeder Hund mag den Winter. Für viele unserer Schüler sind Schnee und Frost ein ausreichender Vorwand, um das Wandern auf ein physiologisches Minimum zu beschränken. Aber bedeutet das, dass niedrige Temperaturen produktive Spaziergänge ausschließen? Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein! Der Schlüssel liegt darin, dass sich Ihr Haustier beim Wandern in der Kälte wohlfühlt. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Regeln für sicheres Gehen im Winter, die sich jeder Betreuer merken sollte!
1. Passen Sie die Länge Ihrer Wanderung den Wetterbedingungen an
Für viele von uns sind lange Spaziergänge gleichbedeutend mit einer schönen Zeit, die wir mit unseren Hunden verbringen. Wenn die Temperaturen jedoch unter den Gefrierpunkt fallen, sich Schnee bildet und Pfützen zu gefrieren beginnen, lohnt es sich, darüber nachzudenken, die üblichen Wanderungen zu verkürzen.
Im Winter sind Hunde einer Unterkühlung und im Extremfall einer Unterkühlung ausgesetzt. Achten Sie also unbedingt darauf, dass Ihre Spaziergänge wertvoll, aber nicht unbedingt sehr lang sind. Beobachten Sie Ihr Haustier und versuchen Sie, die Länge des Spaziergangs in der Kälte an seine Fähigkeiten und Bedürfnisse anzupassen.
2. Wählen Sie die richtige Kleidung für den Hund, der sie braucht
Hundekleidung wird oft mit unnötiger Verkleidung des Haustiers und der Eitelkeit des Besitzers in Verbindung gebracht. Mittlerweile benötigen viele Hunde im Winter einen Schutz vor der Kälte, der durch bequeme und gut verarbeitete Kleidung gewährleistet ist.
Wann sollten Sie über den Kauf eines Hunde-Sweatshirts nachdenken? Haustiere, die normalerweise zusätzlichen Schutz benötigen, sind:
- sie haben keine Unterwolle (z. B. Bullterrier, Französische Bulldoggen oder Basenjis);
- sie haben kein Fell (z. B. mexikanischer Nackthund oder chinesischer Schopfhund);
- sich von einer Langzeitbehandlung oder einem Eingriff erholen;
- sind älter oder abgemagert;
- Sie vertragen niedrige Temperaturen nicht gut.
Es lohnt sich, nur Hundekleidung zu kaufen, die funktionsfähig ist. Sie sollten sich gut an die Anatomie des Tieres anpassen und aus hochwertigen Materialien bestehen, die den Hund tatsächlich vor Kälte schützen.
3. Vergessen Sie nicht, auf Ihre Pfoten aufzupassen
Im Winter sind Hundepfoten besonders anfällig für Verletzungen und Reizungen. Niedrige Temperaturen führen dazu, dass die Kissen austrocknen, was dazu führt, dass sie unter dem Einfluss verschiedener Faktoren reißen. Schnee, scharfe Eisstücke oder Streusalz bereiten dem Tier Unwohlsein und sogar Schmerzen. Deshalb müssen Sie bei niedrigen Temperaturen besonders auf die Sicherheit der Pfoten Ihres Hundes achten.
Was können Sie tun?
- Schmieren Sie die Pfotenballen mit speziellen Balsamen oder Salben, die in der Apotheke erhältlich sind. Schützende Produkte wirken vor einem Spaziergang gut, feuchtigkeitsspendende und beruhigende Produkte danach.
- Überprüfen Sie immer, ob zwischen den Zehen Ihres Hundes Schneeklumpen stecken.
- Nach der Heimkehr waschen Sie Ihre Pfoten mit lauwarmem Wasser in der Badewanne oder Dusche.
Hundeschuhe erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wenn Sie sich dafür entscheiden, achten Sie darauf, wasserfeste und rutschfeste Modelle zu wählen. Denken Sie auch daran, die Größe sorgfältig anzupassen. Nicht alle Hunde vertragen das Tragen von Schuhen, also zwingen Sie sie nicht dazu.
4. Achten Sie auf die Signale, die der Körper Ihres Hundes sendet
Genau wie Menschen können Hunde bei Kälte sehr frieren und sogar unterkühlen! Deshalb müssen Sie lernen, die Signale zu deuten, die anzeigen, dass es Zeit ist, den Spaziergang zu beenden und so schnell wie möglich nach Hause zurückzukehren, um Ihren Hund aufzuwärmen.
Welches Verhalten sollte Ihnen Anlass zur Sorge geben?
- Anheben der Pfoten höher als gewöhnlich;
- Körperzittern;
- verlangsamte Atmung;
- Rüschenfell;
- Versuchen, den Spaziergang zu beenden (anhalten oder die Richtung nach Hause ändern).
Wenn Sie eines der oben genannten Symptome bei Ihrem Haustier bemerken (oder – noch schlimmer – mehrere davon gleichzeitig), zögern Sie nicht und beenden Sie Ihre Reise so schnell wie möglich!
5. Seien Sie während Ihres Spaziergangs angemessen aktiv

Im Winter müssen Hundespaziergänge oft verkürzt werden. Bedenken Sie jedoch, dass Sie dadurch nicht von der Verpflichtung entbunden werden, auf die natürlichen Bedürfnisse des Tieres einzugehen! Ein kurzer physiologischer Spaziergang um den Block reicht definitiv nicht aus. Ihre Wanderung muss nicht lang sein, aber es ist wichtig, dass sie für den Hund attraktiv und produktiv ist.
Zu diesem Zweck lohnt es sich, Ihrem Haustier verschiedene Riechspiele anzubieten und die Laufroute häufig zu ändern. Denken Sie daran, dass geistige Betätigung den Hund stärker ermüden kann als körperliche Betätigung! Dennoch lohnt es sich nicht, auf Bewegung zu verzichten. Je mehr davon, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund erkältet. Wählen Sie also kürzere, aber aktivere!
Zusammenfassung
An frostigen Tagen mit dem Hund spazieren zu gehen, ist eine Herausforderung für den Halter! Denken Sie daran, besonders auf die Bedürfnisse Ihres Hundes zu achten, wenn der Winter am strengsten ist. Versuchen Sie, Ihre Spaziergänge kürzer, aber abwechslungsreicher zu gestalten. Haben Sie auch keine Angst vor Kleidung. Hundepullover oder hochwertige Sweatshirts schützen Ihren Freund vor den negativen Auswirkungen des frostigen Wetters!






